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Computerlinguistik (Vordiplom)

Pruefer: Schulz
Studiumsabschnitt: Vordiplom
Stoff: Prolog (CL2), Syntax, Semantik(Dowty über Montague)
Pruefungsdatum: 17. Feb 2003
Vorlesung: CL I; CL II; Syntax; Semantik
Dozent: Langer
Bericht: Besucht hatte ich nur die CL2 Vorlesung.
Geprüft wurde dann über folgenden Stoffumfang:

CL2 und Symbolisches Programmieren in Prolog,
Semantik (nach dem Buch "Introduction to Montague Semantics" von Dowty),
Syntax (in geringem Maße, soviel wie man zum Verständnis der anderen Themenbereiche benötigt).




Beginn mit Prolog:

>Schreiben Sie ein Prolog Programm, welches aus einer gegebenen Liste mit Zahlen, alle nullen rauslöscht.
-Hab ich gemacht.

>Ist das Programm nun fertig?
-War es nicht. Es lieferte ein richtiges Ergebnis, allerdings auch viele falsche Ergebnisse, wenn man nach mehr Ergebnissen abfragte.
Ich musste also noch ein CUT setzen. Dann war er zufrieden.


>Schreiben sie die Listeninvertierung mit Hilfe einer Hilfsvariablen.
-Gemacht, wie schon in früheren Protokollen gezeigt.


>Schreiben sie append.
-Bei dieser leichten Aufgabe hatte ich doch tatsächlich einen Black-Out. Nahm er mir aber nicht übel. Nach längerem Überlegen hat er mir den Algorithmus erklärt und ich konnte es dann endlich fertig schreiben.


Übergang zu Syntax:

>Wie würden sie eine Grammatik in Prolog implementieren?
Was ist die Differenzlisten Methode und wie funktioniert sie?
-Differenzlisten sind effizienter...
Habe die Grammatik angedeutet:
s(S1,Sk) :- np(S1,S2),vp(S2,Sk).
Das hat bereits genügt.

>Was müssten sie an ihrer Grammatik noch ändern, damit es
richtiger ist?
-Meine Grammatik behandelte nur die Satzstellungsregeln.
Kongruenzregeln wurden von meiner Grammatik noch nicht behandelt.

>Welche Kongruenzen kennen sie?
Was würden sie in das Subkategorisierungsmuster des Verbes also aufnehmen?
-Kasus, (Numerus), Person, und so sachen wie semantische Merkmale.

>Was ist der Unterschied zwischen Parsing und Erkennung.
-Beim Parsen wird neben der Erkennung auch gleichzeitig der Syntaxbaum des Eingabesatzes erzeugt.

>Was würden sie hierfür an ihrer obigen Grammatik ändern?
-dies und das. gezeigt.


Übergang zu Semantik:

>Wie wird der Satz "Jede Frau lacht" in die Logische Repräsentation übersetzt?
Was sind die Übersetzungen von "Jede", "Frau" und "lacht"
und wie funktioniert hier die Kompositionalität.
-erklärt.

>Welche Ambiguitäten unterscheidet Montague?
-erklärt nach Dowty: Kapitel 7, Absatz 4

>Erklären sie den Unterschied zwischen der De dicto/De re Leseart.
-getan, wie im Dowty erklärt.



Das wars glaub ich im groben.
Schulz nimmt es einem nicht übel, wenn man mal bei einer Frage etwas länger braucht. Er gibt auch gern kleine Tips, ohne dass dabei die Bewertung schlechter wird. Auch wenn man eine Frage nicht verstanden hat, kann man das ruhig sagen. Wenn er sieht, dass man den Stoff verstanden hat und auch noch weiß worum es da eigentlich geht, dann kann nichts mehr schiefgehen.


Dauer: 30 min.
Note: 1,0


Studinfo-Gruppe, Thu Sep 4 15:56:39 2003